Zenc

von Joan Gaspar , 2021

Das Design der Zenc basiert auf den Wassertanks auf den Gebäudedächern in New York, die als Ausgangspunkt für die Idee dienten, eine zeitgenössische Form, die an die industrielle Ästhetik erinnert.

Die Lichtquelle wird von einem Schirm mit einem Durchmesser von 44 cm und einer Höhe von 28 cm umhüllt. Von außen bereichert die Struktur das Volumen und sorgt für einen Überraschungseffekt, wirkt sie doch metallisch, fast so, als wäre sie aus Zink gemacht, ein Material, das traditionellerweise für die Fertigung industrieller Tanks verwendet wurde. Die industrielle Optik geht so weit, dass sogar die Fugen sichtbar sind. Jedoch wird die Leuchte nicht aus Zink, sondern aus doppelschichtigem Polyethylen im Schleudergussverfahren gefertigt. Die Innenseite ist mit einer weißen Schicht versehen, die das Licht widerspiegelt, verstärkt und besonders hervorhebt. Dadurch entsteht ein attraktiver Kontrast: Die Außenseite ist in verschiedenen Farben erhältlich (Anthrazit, Grau, Perlweiß, Rot, Zartrosa oder Mattgelb), während die Innenseite stets weiß bleibt.

Das schlichte Design erinnert an ein rundes Gebäude, ein Archetypus aus essentiellen Formen, die auch als Komposition eine gute Figur machen: Auf verschiedenen Höhen und mit unterschiedlichen Farben bieten sich unendliche Beleuchtungsmöglichkeiten.

Bei einem Spaziergang durch New York schweift der Blick unweigerlich nach oben, um darüber zu staunen, wie hoch die Wolkenkratzer in den Himmel reichen. Während seiner letzten Reise in diese Stadt fokussierte sich der Blick von Joan Gaspar auf die Dächer des „Big Apples“, deren Wassertanks ihn zu diesem neuen Entwurf inspirierten. Es handelt sich dabei um einzigartige Elemente, die zum Charakter der Metropole beitragen. Seit dem 19. Jahrhundert wird sie durch diese Gebilde geprägt, wobei nicht nur überrascht, dass sie noch nicht entfernt wurden, sondern sogar noch benutzt werden.